9 Wege dein Auto besser zu fotografieren

9 Wege dein Auto besser zu fotografieren

Autos sind schöne Objekte. Nicht umsonst beschäftigen Autobauer besonders viele Designer an den Entwürfen der Autos.

Dieser Artikel soll dir einen Leitfaden für das Fotografieren von Autos geben. Hier kommen die 9 besten Tipps, um die Ästhetik deines Fahrzeugs mit Fotos darzustellen.

#1 – Zur richtigen Zeit fotografieren

In der Fotografie geht es vorallem um eines. Licht. Aus diesem Grund kommt es vorallem auf die richtige Tageszeit an, um das beste Licht für die Auto-Fotografie nicht zu verpassen.

Besonders gutes Licht für gute Autofotos kommt oft wenige Minuten nach dem Sonnenuntergang auf. Um die etwas geminderte Lichtstärke um diese Zeit auszugleichen, solltest du auf ein Stativ zurück greifen.
Für Frühaufsteher: Es gibt noch eine zweite Tageszeit mit besonders weichem Licht. Wenige Miunten für Sonnenaufgang.

#2 – Vorsicht Reflexion!

Ein besonders ästhetischer Aspekt von Autos ist der Lack des Wagens. Genau dieser Lack ist aber auch eine der höchsten Herausforderungen der Autofotografie.
Besonders der Lack neuer Autos wirkt wie ein Spiegel. Du solltest beim Fotografieren also unbedingt darauf achten, dass sich nichts störendes im Lack spiegelt.

Um Reflexionen zu vermeiden, kannst du das Auto so für dein Foto platzieren, dass sich hinter dir eine möglichst freie Fläche befindet. Besonders solltest du darauf achten, dich nichts selbst beim Fotografieren im Autolack zu spiegeln. Wenn sich das nicht vermeiden lässt, kannst du die Kamera auf ein Stativ stellen, und per Timer oder Fernaauslöser auslösen. So schaffst du es deine eigenen Reflexionen zumindest zu vermindern.

Besonders nach einem Regen kann es sich aber auch lohnen mit Reflexionen zu spielen, und sie in dein Foto mit einzubinden. Such dir eine große Pfütze und experimentiere mal mit der Reflexion des Autos in Pfütze. Häufig entstehen so wirklich kreative Bilder, die aus der Masse der Autofotografie heraus stechen.

#3 – Der Hintergrund ist die halbe Miete

Wenn du es schaffst, dein Auto vor einem passenden und attraktiven Hintergrund zu platzieren, wirken dein Auto-Fotos sofort dramatischer.
Achte auf führende Linien, passende Farbakzente in der Wagenfarbe und einen guten Kontrast zum Wagen, damit er sich gut vom Hintergrund abhebt.

#4 – „Mitzieher“ für dynamische Bewegungsunschärfe

Das „Mitziehen“ ist eine Fotografie-Technik, die unter anderem gut aus dem Radsport bekannt ist. Die Methode funktioniert so, dass man das Objekt, in diesem Fall das Auto, bei der Bewegung fotografiert. Dabei verfolgt man mit der Kamera die Bewegung des Autos. Beim Mitziehen löst du dann im Serienbild-Modus die Kamera aus.

So wird das Auto auf dem Foto scharf vor einem verschwommenen Hintergrund abgebildet. Ein Gefühl für die Dynamik des Wagens entsteht.

#5 – Volle Kontrolle in der Nacht

Autos bei Nacht zu fotografieren, gibt dir die besondere Möglichkeit selber die Akzente mit Licht zu setzen.

Schritt 1: Finde einen Platz, an dem es Nachts komplett dunkel ist.

Schritt 2: Stelle die Kamera auf ein Stativ, wähle eine Blende zwischen f/8 und F/11 und eine Belichtungszeit von 30 Sekunden (Wenn es dafür nicht dunkel genug ist, musst du dir einen anderen Platz suchen oder einen Graufilter benutzen)

Schritt 3: Löse die Kamera mit dem Timer so aus, dass du nach dem Drücken des Auslösers noch Zeit hast deine Hände von der Kamera zu nehmen. Zwei Sekunden sollten reichen.

Schritt 4: Leuchte dein Auto mit einer starken Taschenlampe so an, dass besonders schöne Akzente entstehen.

Du wirst wahrscheilich eine Weile experimentieren müssen, um das Auto bei Nacht so wirken zu lassen, wie du es möchtest. Falls das klappt wirst du aber mit außergewöhnlichen Ergebnissen belohnt.

#6 – Lerne die Eigenschaften deines Autolacks kennen

Jede Lackfarbe reagiert auf anders auf die unterschiedliche Lichtbedingungen. Die meisten Autos wirken in direktem Licht nicht so gut, wie im weichen Licht kurz nach dem Sonnenuntergang (#1).
Es gibt aber durchaus auch Wagenfarben, die im direktem Tageslicht gut wirken können.
Achte einfach in den nächsten tagen darauf, zu welchen Tageszeiten dir dein Auto am besten gefällt.

#7 – Bewegtes Auto, bewegter Fotograf

Eine ganz besonders gute Möglichkeit, um Autos dynamisch zu fotografieren, ist selbst in einem zu fahren, während man das andere Auto fotografiert. Das Auto wird scharf, und die ganze Umwelt wird zu einem farbigen Fluss.
Der Vorteil gegenüber Mitzieher-Fotos aus #4 besteht vorallem in den tollen Blickwinkeln, die so möglich werden.
Aber Vorsicht: Die Sicherheit im Straßenverkehr hat in jedem Fall Vorrang!

#8 – Begib dich auf Augenhöhe mit deinem Auto

Der Winkel, aus dem du dein Auto fotografierst, gehört zu den wichtigsten Faktoren für gute Auto-Fotografien. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Ein guter Einstieg ist, sich mit der Kamera einfach mal auf die Höhe der Autoscheinwerfer zu begeben. Wenn du diesen Blickwinkel dann noch mit der Technik der Nachtfotografie aus #4 verbindest, können atemberaubende Bilder entstehen.

#9 – Details und das Wetter

An deinem Auto findest du sicher viele Details, die du besonders schön findest. Es gibt keinen Grund immer das ganze Auto auf dem Foto abzubilden.
Ein Tipp: Experimentiere mal mit Regentropfen auf Lack. Die Fotos wirken so noch authentischer und gleichzeitig brillanter!


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